Megabass Dive Elbo

Megabass Dive Elbo

Wer seinem Technik-Affen beim Anblick des Megabass DIVE ELBO Cranking Shiner Einhalt gebieten kann, der möge bitte sofort den Blog verlassen! Zeitgleich mit der Veröffentlichung des neuen WIGGLE GRIFFON – der auch nicht von schlechten Eltern ist, erblickte der floatende, 78 Millimeter lange, 10 g schwere und bis zu 2,2 Meter tief tauchende Megabass DIVE ELBO am 17. März 2017 das Licht der Welt. Die Eckdaten klingen erstmal nicht sonderlich Spektakulär, aber spätestens ein Blick auf das im Inneren verbaute LBO Weight Position System nebst endgeilem Shape sollte reichen, um ihm direkt einen Platz in der Hardbait-Box zu reservieren.

Shape & LBO Weight Position System

Persönlich bin ik ja ein kleiner Fan von dieser nicht ganz standardkonformen Linienführung und einer Bauform die irgendwo zwischen schlankem Minnow und bauchigem Shad angesiedelt ist. Beim DIVE ELBO haben sie es definitiv auf die Spitze getrieben. Ich meine schaut euch doch einfach mal die obere Linienführung, beginnend bei der nahezu perfekt aus dem Köder wachsenden Tauchschaufel, bis hin zum Knick am hinteren Ende an. Das schreit doch schon förmlich nach einer etwas anderen Stimulation des Seitenlinienorgans – und mehr Fisch, oder wat?

Das i-Tüpfelchen haben sie dem ELBO dann noch durch das im Inneren verbaute mit LBO Weight Position System mit auf den Weg gegeben. Was bei dieser Bauform und dem daraus resultierenden, nicht ganz optimalen CW-Wert echt Sinn ergibt und dem Köder zusätzlich das Attribut „Semi-Silent“ beschert.

Das LBO System funktioniert ähnlich wie das MAG-Drive Gewichtsverlagerungssystem bei ZipBaits und kennt zwei Zustände: a) Casting Position; das Gewicht rutscht beim Auswurf in den hinteren Teil des Wobbler und läßt den DIVE ELBO mit dem Hinterteil voran durch die Luft fliegen. b) Action Position; das Gewicht rutscht wieder zurück in den vorderen Teil des Wobblers und verlagert den Schwerpunkt so, dass der ELBO beim Twitchen ausbricht und bei konstantem Zug schön mit dem Ar*** wackelt.

Laufverhalten

Wie schön der Megabass DIVE ELBO durchs Wasser wackelt, könnt ihr euch im aktuellen Video zum Laufverhalten selbst ansehen. Durch die hybride Bauform und den flankenden Body (rolling action) dürfte sich der ELBO auch als kleiner Schleppwobbler eignen. Richtig „rund“ wirds jedoch erst, wenn der Köder gecastet und mit kurzen Spinnstopps langsam getwitcht wird. Ob er er sich auch fürs richtig harte, in die schlaffe Schnur schlagen eignet, wird sich hoffentlich in Kürze herausstellen. Film ab:

Megabass DIVE ELBO Cranking Shiner

Farben / Dekore

Zum Anstrich und den detailverliebten Megabass-Dekoren erübrigt sich typischerweise fast jeder Kommentar. Vom Bait-Fish Muster bis zu aggressiven Farben ist alles dabei. Sogar an den Klassiker „Mat Tiger“ wurde gedacht. Was mich jedoch ein wenig nervt ist, dass ich das Dekor „schwarz-blauer Rücken, silber-transparente Flanken, orange-roter Bauch“ nicht finde! Das funktioniert hier in Potsdam so verdammt gut, dass man den Köder eigentlich nur ins Wasser legen muss. Beim Shadow Rap Shad hört es zum Beispiel auf die Bezeichnung „Blue Ghost“ und „Moss Back Shiner“. Beides eine Bank auf Barsch und vor allem auf Hecht!

Farben und technische Details zum Megabass Dive Elbo

Farben und technische Details zum Megabass Dive Elbo

So, und mit dieser Sensation verabschiede ich mich für heute von euch. Falls ihr jemanden kennt, der einen kennt, der sich den Megabass Dive ELBO Cranking Shiner z.B. durch die Schranken des für Europäer geschlossenen MB-Stores organisieren möchte, dann gebt mir Bescheid. Ich schließe mich bei einer Sammelbestellung gerne an. Zum DIVE ELBO im Megabass-Store & stay tuned!