Viel Wind um kleine Fische

Heute hieß es nach langer Abstinenz mal wieder ran ans Wasser und gucken was die Barsche machen. Na ja, zumindest war das mein Vorhaben. Angeln war unter der heutigen Bedingungen fast nicht möglich. Der Wind blies mit heftigen Böhen und […]

Heute hieß es nach langer Abstinenz mal wieder ran ans Wasser und gucken was die Barsche machen. Na ja, zumindest war das mein Vorhaben. Angeln war unter der heutigen Bedingungen fast nicht möglich. Der Wind blies mit heftigen Böhen und die Ausrüstungsgegenstände waren viel zu „M“. Wer meinen Twitter-Stream verfolgt hat, konnte heute Probegucken. Auf dem Weg zum erster Spot habe ich kurzerhand die neue Rute mobil ausgepackt und einen ganzen Schwung Bilder rausgeblasen.

Tailwalk Muddy Walker - Mobile Unboxing

Von der Tailwalk in der Schichtraupe, bis zur Muddy auf Dönermanns Tresen ist alles dabei. Der „vertonte“ Unboxing-Artikel mit detaillierten Bildern folgt natürlich hier im Blog. Die anschließende Fotosession mit der Exilim hat nämlich nochmal 2 Stunden in Anspruch genommen. War aber nicht weiter wild, denn der Wind pfiff noch immer ordentlich um die Bäume.

Beangelbar war letztendlich nur ein einziger, windgeschützter Spot. Den habe ich dafür aber richtig Maß genommen.  Ins Wasser geworfen wurde vom Rush Craw bis zum Flash J über Gastronomic Worm alles was in der Kiste lag. Rigs und Jigs waren ebenfalls im vollen Umfang dabei. Carolina, Texas, Drop Shot, Pilot, Weightless, Propeller einfach alles.

Der erste Eindruck ist zwar noch sehr stark von Emotionen eingefärbt, aber die Muddy tat heute genau das was ich von ihr erwartet habe – endgeiler Stängel! Bis zum Testbericht, der nach dem Unboxing-Artikel folgt, müsst ihr euch aber noch etwas gedulden. Als Bonus für die Wartezeit kann ich heute schon verkünden, dass auch die kleinere Version „S762ML“ bei mir liegt und auf einen Vergleich zur „S762M“ wartet. Aber dazu später mehr (…)

Um den eigentlichen Session / Livebericht nicht zur Tackle-Show verkommen zu lassen, hier noch das Endergebnis. 14 Barsche und der Verlust von 3 x Gastronomic Worm, 2 x Caroline Rig incl. Rush Craws und 1 x Wheel Head mit 2er Flash J. Der Spot ist die Hölle und Tackle-Vernichter Nummer 1.

Bis auf den Rush Craw (war ja klar) haben sich die Barsche an allem vergriffen was in der Havel landete. Die größten eingesetzten Köder waren 4,5er Gastros, ansonsten spielte sich alles im Bereich von 2 bis 3 Inch ab.

Man kann von der Aussage „Große Köder, große Fische / Kleine Köder, kleine Fische“ halten was man will. Ich für meinen Teil sehe das mindestens exakt genau so, wie es da steht. Die Bissfrequenz mit kleinen Ködern ist zwar wesentlich höher, aber im Schnitt und auf die Anzahl der Fänge gesehen, bringen dicke Gummis einfach die dickeren Broschen an Land. Den größten der kleinen Barsche zauberte der Gastronomic Worm Shadtail aus der Havel. Vermessen, bzw. kurz abgelegt wurde auf The MiniScale. Mehr gibt es für heute nicht zu berichten. Bis zum nächsten Artikle…

Zwergbarsch aus der Havel mit Tailwalk Muddy Walker und Shimano FireBlood