Mein aktuelles Smartphone sieht schon wieder aus, als käme es direkt vom Sandstrahlen! Das Display ist nach knapp 6 Monaten wieder mit Kratzern überzogen und der Rest des umlaufenden Plastikmantels sieht ebenfalls aus, als hätten die Mäuse daran geknabbert. Warum ich mich trotz der Verfügbarkeit von Outdoor Handys und Rugged Size Smartphones ala. CAT B15 doch immer wieder für ein Standardmodell entscheide, weiß ich nicht. Na ja, eigentlich doch. Style und stets das neuste Modelle sind mir bei Smartphones egal. Weder iOS noch Android basierte Endgeräte sind das Geld zu ihrer Markteinführung Wert, und i.d.R. nach knapp 6 Monaten in einem angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis zu ergattern. Bedeutet: Ich kaufe grundsätzlich keine Handys der neusten Generation und schlage bei den gebrauchten Telefonen meiner Kollegen zu.

Mein Nutzungsverhalten ändert das nicht. Smartphones sind Gebrauchsgegenstände und werden auch so behandelt. Ob es regnet, stürmt oder das Telefon unsanft ins Gras geworfen wird, spielt bei mir keine Rolle. Das Ding soll tun wofür es gemacht ist, z.B. Trophäenfische in den Instagram Stream laden. All das hat natürlich seinen Preis. Mein Handy ist optisch eine Katastrophe und funktional fast nicht mehr zu gebrauchen. Sobald das Sonnenlicht direkt auf’s Display scheint, ist auf Grund der unzähligen Kratzer fast nichts mehr zu erkennen. So geht das nicht weiter! Für meine nächste Anschaffung muss definitiv ein angemessener Schutz her und deshalb widme ich die ersten Stunden des heutigen Tages 3 hardwareseitigen Schutzmaßnahmen für Smartphones.

Werkseitig kratz und stoßfeste Displays – Gorilla Glass 3

Eine eigentlich ehr indirekte Schutzmaßnahme ist das Gorilla Glass 3 des amerikanischen Herstellers Corning. Indirekt deshalb, weil ihr schon beim Kauf eures neuen Handys darauf achten solltet, dass das Display Werkseitig gut gegen Kratzer und Risse geschützt ist und im besten Fall Gorilla Glass 3 verbaut wurde. Wie effektiv Gorilla Glass 3 vor Sturzschäden und kratzern schütz, könnt ihr euch im folgenden Video ansehen. Eine Liste mit Smartphones bei denen Gorilla Glass 3 verbaut wurde, findet ihr unter „G – Gorilla Glass 3 Displays“ im Handylexikon auf 7mobile.de.

Schutzfolie nachrüsten – IPG Invisible Phone Guard

Maßnahme zwei ist die zusätzlich / nachträgliche aufgebrachte Schutzfolie. Achtet bei Displayschutzfolie immer darauf, dass sie „entspiegelt“ ist und gut auf dem Display haftet! Eine sehr gute Möglichkeit euer Smartphone wirksam gegen Kratzer und Risse zu schützen, ist IPG – Invisible Phone Guard. Die Schutzfolie kann entweder nur für das Display (Screen Cover), oder zusätzlich für die Rückseite (Full Body Coverage) eures Endgeräts erworben werden und kostet zwischen 10 und 18 Euro. Einen Testbericht findet ihr auf handy-fay.de. Ob die IPG Schutzfolie auch für euer Gerät zur Verfügung steht, könnt ihr auf myipg.com prüfen. Aktuell werden mehr als 600 Geräte unterstützt.

Wasserdichter spritzwasserschutz – Dry Bags von OverBoard

Zu den mit Abstand besten Dry Bags gehören die Handytaschen von OverBoard! Geschützt vor Spritzwasser und wasserdicht bis 6 Meter sind Tasche nicht nur praktisch, sondern auch relativ klein. Das Smartphone lässt sich auch innerhalb der Tasche noch halbwegs vernünftig bedienen und sieht dabei noch ganz annehmbar aus. Quasi perfekt für Watangler oder diejenigen unter euch, die gerne und viel im Regen angeln. Wer den Hardwareschutz auf die Spitze treiben möchte, der verfrachtet sein Handy zusätzlich in ein Hardcase mit Bumpern und dann erst in’s Dry Bag. Der Handyschutz von OverBoard kostet im Schnitt um die 25 Euro und ist in der Kategorie „Multimediataschen“ auf funsport.de zu finden.

Falls ihr noch andere Tipps zum hardwareseitigen Schutz für Smartphones auf Tasche habt, dann ab damit in Kommentarfeld. Viel Spaß im Wasser & stay tuned!