Wasserdichte Daunenjacken: Kuschelig warm und jetzt auch angenehm trocken?

Gastartikel: Der Frühherbst ist eine goldene Zeit – auch für Angler. Vorausgesetzt, sie trotzen den oft widrigen Witterungsumständen, denn wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen, ist es oft auch kalt und regnerisch. Da bleibt die Frage nach der richtigen Jacke. Eine Regenjacke hält trocken, ist aber zu luftig.

Wasserdichte Daunenjacken: Kuschelig warm und jetzt auch angenehm trocken?

Wasserdichte Daunenjacken: Kuschelig warm und jetzt auch angenehm trocken?

Der Frühherbst ist eine goldene Zeit – auch für Angler. Vorausgesetzt, sie trotzen den oft widrigen Witterungsumständen, denn wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen, ist es oft auch kalt und regnerisch. Da bleibt die Frage nach der richtigen Jacke. Eine Regenjacke hält trocken, ist aber zu luftig. Eine Daunenjacke hält warm, darf aber nicht nass werden. Wasserdichte Daunenjacken versprechen das beste aus beiden Welten, aber was taugen sie wirklich?

Leere Versprechen? – Das können wasserdichte Daunenjacken tatsächlich

Daunen haben wortwörtlich von Natur aus unglaublich viele geniale Eigenschaften. Sie wärmen bei Eiseskälte und sind dabei doch luftig-leicht. Immerhin schwimmen Gänse und Enten damit durch die kältesten Gewässer und müssen sich immer noch in luftige Höhen schwingen können. Nur eines ist der natürliche Feind der Daunen: Feuchtigkeit. Sie lässt Daunen verkleben und zerstört die Wärmeeigenschaften der Jacke.

Doch moderne Technologien machen eine wasserabweisende Oberfläche möglich. DWR heißt die Wunderwaffe, die sich auf dem Etikett finden lässt. Das steht für Durable Water Repellency, auf Deutsch also etwa ‚dauerhaft wasserabweisend.

Aber Achtung: Dauerhaft heißt nicht unbedingt wirklich für immer! Imprägnierungen müssen immer mal wieder aufgefrischt werden, damit sie nichts von ihrer Leistung einbüßen und auch beim nächsten Regenschauer noch trocken halten. Und nicht alle Daunenjacken sind gleichermaßen wasserfest, auch das muss man fairerweise dazu sagen. Hier sollte man sich eingehend informieren, bevor man sich zum Kauf entscheidet.

Wasserfeste Daunenjacken kommen im Grunde in zwei verschiedenen Ausführungen: entweder als klassische Daunenjacke mit Steppnaht oder als Doppelt- und Dreifach-Jacke, bei der normalerweise die Innenjacke mit Daunen gefüllt ist und die Außenjacke mit Gore-Tex oder ähnlichem beschichtet ist.

Gut durchdacht sind die Jacken alle. Sie sind für den Outdoorbereich geschaffen und das merkt man ihnen an. Die Füllkraft der Daunenjacken ist durch die Bank hoch. Das bedeutet, dass die Jacken mit Daunenfüllung selbst bei Extremtemperaturen warmhalten. Einzig die Kapuze – für eine regendichte Jacke nicht unwichtig – ist bei vielen Modellen noch ausbaufähig bzw. muss noch anpassungsfähiger werden, sodass sie nicht über die Augen rutscht.

Achtung! – Darauf sollte man beim Kauf achten

Achtung! – Darauf sollte man beim Kauf achten

Achtung! – Darauf sollte man beim Kauf achten

Nur auf Daunenfüllung zu setzen ist also nicht genug. Logisch, denn wer möchte seine neue Jacke schon dem Todfeind Feuchtigkeit opfern und wie ein begossener Pudel am Ufer stehen. Deshalb sollte der erste Blick auf das Label wandern. Ist die Oberfläche DWR-imprägniert oder findet sich sogar das Gore-Tex-Zeichen auf dem Etikett?

Das Label verrät allerdings noch um einiges mehr. Auch die Bauschkraft und das Mischverhältnis werden hier angegeben. Die Bauschkraft in cuin gibt an, wie hoch die Isolationskraft einer Outdoorjacke wirklich ist. Mindestens 650 cuin sollten es bei herbstlich-kühlen Temperaturen dann doch sein. Windabweisend sollte die Daunenjacke übrigens ebenfalls sein.

Ein Wort zum Mischverhältnis: Je mehr Federn verarbeitet werden, desto mehr Volumen hat die Jacke auch. Sie ist nicht mehr ganz so komprimierbar und büßt an Wärmevermögen ein. Das Packmaß spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn du die Daunenjacke auch in den Rucksack stopfen möchtest.

Außerdem solltest du die Nähte genau inspizieren. Sie sind nämlich häufig die Schwachstelle einer Daunenjacke, hier schummeln sich die kleinen Daunenfedern nach außen, bis die Jacke nach einiger Zeit an Volumen verloren hat.

Nur ansehen ist allerdings auch nicht genug, anprobieren ist ebenso wichtig. Die richtige Daunenjacke bietet ausreichend Bewegungsfreiheit an den Armen und engt bei keiner Bewegung ein. Eine gutsitzende Kapuze ist ein Muss. Noch besser ist es aber, wenn sie abgenommen werden kann, sobald die Sonne wieder hinter den Wolken hervorblitzt.

Lohnt sich der Kauf? – Ob man wirklich nach einer Daunenjacke angeln sollte

Zugegeben – Daunenjacken sind nicht ganz billig in der Anschaffung, deshalb sollten sie schon mehr können als die Durchschnittsjacke. Doch wer viel Zeit an der frischen Luft und in freier Natur verbringt, weiß, dass eine Daunenjacke tatsächlich die beste Wahl ist. Vor allem dann, wenn sie vor Regen, Wasserspritzer & Co. ebenfalls schützt.

Der Kauf ist eine Investition gegen Frieren beim Warten und in einen guten Fang, wie durchwachsene Tage ihn oft versprechen. Natürlich sind auch eine Zwischenschicht und darüber eine Regenjacke eine Option, wenn es zu regnen beginnt, doch schränkt das in der Bewegungsfreiheit eher ein. Eine Jacke aus einem Guss trägt sich einfach bequemer.

Für welche Aktivitäten ist eine Daunenjacke geeignet?

Für welche Aktivitäten ist eine Daunenjacke geeignet?

Für welche Aktivitäten ist eine Daunenjacke geeignet?

Eine Jacke mit Daunenfüllung ist vielseitig einsetzbar und erfreut sich genau deshalb im Outdoorsport äußerster Beliebtheit von Spaziergängen über Klettern bis hin zu alpinen Touren. Auch fürs Angeln ist eine wasserdichte Daunenjacke mittlerweile eine gute Wahl. So friert man in den frühen Morgenstunden während des Wartens nicht, muss im Regen nicht noch eine zusätzliche Schicht anziehen, und kann auf die Flexibilität des Materials bauen, wenn ein Fisch anbeißt.

Fazit: Petri Heil auch bei Regenwetter

Wasserfeste Daunenjacken sind ziemlich neu auf dem Markt und stellen tatsächlich eine Art revolutionäre Neuheit dar. Beschichtete Oberflächen und Imprägnierung machen es möglich. Wer eine Daunenjacke für das Angeln kauft, sollte aber nicht nur darauf achten, dass das Modell wirklich wasserfest ist, sondern auch auf eine Reihe anderer Kriterien. Wichtig ist es, sich umfassend über die passende Outdoordaunenjacke zu informieren.